„OMENA VISTA“! – Skikurs 2024

12. Februar 2024Allgemein, Bildungsangebote, Sportfreundliche Schule

Tag 1 (Freitag)
Nach einer 13-stündigen, sehr aufregenden Busfahrt, dazu später mehr, kamen wir gegen 8 Uhr am Freitagmorgen im Ahrntal in Südtirol, Italien an. Im Hotel schmissen sich alle schnell in ihre Skikleidung und es ging direkt voller Mo-tivation zum Skiverleih. Als alle dann ihre passende Ausrüstung für die Woche erhalten hatten, ging es erstmal zum Mittagessen in die `Talstube´. Nachdem alle gut gestärkt waren, ging es auch schon das erste Mal auf die Skier. Auf einem flachen Endstück einer Piste wurden erste Übungen wie das richtige Stehen auf Skiern, das Bremsen und die Grundstellungen „Pizza“ und „Pommes“ eingeführt, was einigen bereits Kopfzerbrechen bereitete. Später ging es dann mit allen wieder zurück in das Hotel, um die Zimmer zu beziehen. Nach dem Abendessen wurden noch einmal die Pistenregeln besprochen und in gemeinschaftlicher Runde die erste Anwärterin des „Zapfen des Tages“ bestimmt. Denn bereits auf der Hinfahrt kam es zu einem lustigen Vorfall, der zu einer kleinen Beule führte. Bei einer nächtlichen Pause lief Hedi geradewegs gegen den Spiegel vom Bus, wofür sie völlig verdient den ersten „Zapfen des Tages“ er-hielt. Gegen 22 Uhr fiel dann der gesamte Kurs total müde ins Bett, voller Vorfreude auf die kommenden Tage.

Tag 2 (Samstag)
Nachdem alle pünktlich um 7.30 Uhr beim Frühstück erschienen waren, ging es auch schon los zum Skigebiet (Klausberg) und der Tag begann mit einem lustigen Warm-up, welches sofort alle Müdigkeit verschwinden ließ. Dabei fanden alle schnell heraus, dass das Laufen mit den Skischuhen gar nicht so einfach ist. Auch lernten wir den „berüchtigten“ Morgengruß „OMENA VISTA“ kennen, der uns gutes Wetter und einen schönen Skitag bescheren sollte. Danach übten die Anfänger weiter fleißig das gestrige Erlernte und die Fortgeschrittenen durften bereits die ersten richtigen Pisten fahren. Nach dem Mittagessen durften auch die Anfänger ihre erste blaue Piste im Anfän-gerbereich in Angriff nehmen. Trotz des ein oder anderen Sturzes kamen alle heile unten an. Auch wenn noch nicht so elegant wie vielleicht vorher erwartet. Gegen 15.30 Uhr ging es wieder zurück in das Hotel, doch Frau Hübner und Herr Eilers blieben noch im Skigebiet, um Herrn Buschenlange ein paar Pisten aus der Nähe zu zeigen 😉 Nachdem alle frisch geduscht beim Abendessen waren, was auch dringend nötig war, traf sich der gesamte Kurs wieder im Gruppenraum im Keller. Der heutige „Zapfen des Tages“ wurde an Fabian verliehen, da dieser spontan das Bremsen verlernt hatte und beinahe abseits der Piste landete. Außerdem gab es einen besonderen Anlass: Herrn Buschenlanges Geburtstag! Mit einem Geburtstagsständchen endete der erste richtige Skitag in gemütlicher Runde.

Tag 3 (Sonntag)
Wie jeden Morgen ging es mit dem Skibus um halb neun zum Skigebiet. Die Anfänger machten weiterhin die blaue Piste im Tal unsicher, während die Fortgeschrittenen mit Herrn Eilers bereits Übungen zur Skiverbesserung meis-terten. Am Nachmittag durfte dann auch die erste Gruppe der Anfänger mit der Gondel nach oben fahren, die nächsten Schritte machen und die Bergwelt bestaunen. Am Nachmittag ging es wie immer mit dem Skibus zum Hotel und am Abend trafen sich alle zum Spieleabend im Keller. Doch zuerst wurde natürlich wie immer der „Zap-fen des Tages“ verliehen. Dieser ging dieses Mal an Herrn Buschenlange, da dieser sich am frühen Morgen noch mit dem Bremsen schwer getan hatte. Hanno und Til hatten ein lustiges Quiz mit Schätzfragen vorbereitet und es traten insgesamt vier Teams gegeneinander an. Team „Nicht-zu-Bremsen“, Team „Käsekartoffeln“, Team „Schwarz-Rot-Gold“ und Team „Vista“. Während für die Gewinner Schokolade bereit lag, sollte das Team mit den wenigsten Punkten vor dem Kurs Karaoke vortragen. Da keiner das Spiel verlieren wollte, legte sich jedes Team ins Zeug. Bei der letzten alles entscheidenden Frage wurde heftig diskutiert und schlussendlich eine Zahl festgelegt. Dann kam die spannende Auflösung: Team „Käsekartoffeln“ lag mit seiner Schätzung am nächsten und gewann somit das Spiel. Das Verliererteam „Nicht-zu-Bremsen“ musste schlussendlich vor dem Kurs Karaoke singen.

Tag 4 (Montag)
Am Montagmorgen, dem berüchtigten dritten Tag, machte sich dann beim Aufstehen der erste Muskelkater deutlich bemerkbar, denn anstatt die Treppe zum Frühstück zu nutzen, fuhren nun immer mehr häufiger mit dem Fahrstuhl. Doch spätestens als es hieß, dass die Anfänger heute eine neue Piste kennenlernen durften, waren alle wieder hoch motiviert. Zudem durften heute auch die Fortgeschrittenen ihr Können weitergeben, denn diese nahmen eine kleine Gruppe der Anfänger auf und gaben diesen hilfreiche Tipps. Zum Mittagessen durften einige dann auch das erste Mal die Talabfahrt wagen, wo es zu einem rasanten Zwischenfall kam. Denn Sina fuhr sowohl Vanessa als auch Alex gera-dewegs um und landete beinahe abseits der Piste. Der „Zapfen des Tages“ ging am Abend aber dennoch an Jolina, da diese Herrn Buschenlanges Kopf mit dem Bügel des Sessellifts eingeklemmt hatte. Gut, dass man beim Skifahren ei-nen Helm trägt!

Tag 5 (Dienstag)
Nach dem alltäglichen Frühstück um 7:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zum Skigebiet, holten unsere Skier, nahmen die Gondel hoch und trafen uns am üblichen Treffpunkt, dem „Dino“. Dann wärmten wir uns überra-schenderweise nicht auf, sondern es ging direkt zur Sommerrodelbahn. Wir fuhren entweder alleine oder zu zweit. Auch Herr Eilers und Herr Buschenlange ließen sich das nicht zweimal sagen und fuhren gemeinsam in einem Wagen (sehr romantisch). Anschließend fuhren wir mit der zweiten Gondel hoch zur Familienpiste. Dort wärmten wir uns auf und machten unseren essentiellen Morgengruß „OMENA VISTA“. Danach pesten wir wieder die Piste runter und für einige Anfänger ging es später sogar auf die ersten roten Pisten. Die Aussicht vom Gipfel war natürlich ein absolu-tes Highlight. Kein Highlight war hingegen der Gedanke, den ganzen Berg wieder hinunterfahren zu müssen. Da gab es natürlich auch den ein oder anderen leichten Sturz, die aber zum Glück keine Verletzungen zur Folge hatten. Inzwi-schen fuhren die Fortgeschrittenen erst auf roten, dann später – wie am ersten Tag – wieder auf den schwarzen Pis-ten. Am Abend war Til der Glückliche, der sich den „Zapfen des Tages“ verdient hatte, denn er hat beim Hinunterro-deln vom Gipfel mit dem Hintern buchstäblich den Schnee geküsst. Das Beste daran: Der komplette Verlauf (erst der Fall auf die Knie, dann auf den Oberkörper und schließlich mit dem Gesicht in den Schnee) wurde mit der Kamera aufgenommen.

Tag 6 (Mittwoch)
Der zweitletzte Tag stand an und so langsam merkte man einige Muskeln, von denen man vorher gar nicht wusste, dass sie überhaupt existieren. Müdigkeit und Erschöpfung begleiteten uns durch den Tag, doch wir ließen uns nicht davon unterkriegen. Heute übten wir für die morgige „Prüfung“ auf der Familienpiste, beziehungsweise studierten die Fortgeschrittenen eine Formation ein, die sie morgen vorstellen sollten. Die Freude war groß, als es hieß, wir dür-fen in eigenen Gruppen selbstständig auf der Familienpiste oder in Begleitung einer Lehrkraft auf einer roten Piste fahren. Herr Eilers freute sich aber besonders am Abend, als er den Zapfen überreicht bekam und wollte uns (Va-nessa und Isabell) ganz sicher nicht bestechen, dass seine Aktion in diesem Bericht verschwiegen wird. Denn er ist beim Kurvenfahren in Lucys Fahrspur gefahren und hat sie dabei umgeschmissen. Das wird wohl keiner so schnell vergessen… 🙂

Tag 7: Prüfungstag (Donnerstag)
Direkt nach dem Frühstück ging es auch schon für die Fortgeschrittenen zur „Prüfung“, oder wie Herr Eilers zu sagen pflegte: zum „Vorfahren“. Diese sollten ihre zuvor gemeinsam geprobte Formation vorführen. Danach wurden auch gruppenweise die Anfänger bezügliche ihres Können begutachtet, die auf einem Teil der Familienpiste erst kurze Schwünge und später größere zeigen sollten. Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, in unseren Gruppen auf be-reits bekannten Pisten frei zu fahren. Nachdem wir alle wieder gestärkt vom Mittagessen waren, fuhren wir wieder mit der Gondel nach oben für ein Gruppenfoto. Gegen halb 4 sollten wir uns wieder unten bei der Skiausleihe treffen, um unsere Skiausrüstung abzugeben. Weil die ganze Woche insgesamt reibungslos verlaufen war, entschlossen sich Frau Hübner, Herr Buschenlange und Herr Eilers uns zur Feier des Tages ein Getränk beim Après-Ski-Pub auszugeben. Dort hatten wir noch eine Menge Spaß und auch das war definitiv ein Highlight der Woche. Nach ca. eineinhalb Stun-den liefen wir mit einer Polonaise – angeführt von Frau Hübner – zum Bus und genossen direkt danach gut gelaunt das wohlverdiente Abendessen. Nachdem einige schon angefangen hatten, die Koffer zu packen, ließen wir den Abend dann in gemütlicher Runde unten im Keller ausklingen.

Tag 8 (Freitag)
Da wir schon um 7 Uhr unsere Zimmer mit unseren Koffern verlassen mussten, waren wir natürlich sehr müde und freuten uns auf unsere Betten zu Hause. Als unser Bus dann beim Hotel ankam, machten wir es uns im Bus gemütlich und es ging nach Hause.
Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Fahrt für alle sehr gelohnt hat und wirklich erlebnisreich war. Bis auf ein paar blaue Flecken, gab es keine ernsthaften Verletzungen. Insgesamt hielt der Kurs von Anfang an sehr zusammen, obwohl man hinzufügen muss, dass der Zusammenhalt in dieser Woche noch stärker wurde und wir uns immer auf der Piste unterstützt und gegenseitig geholfen haben. Auch wenn es eine anstrengende Woche war, haben wir alle viel gelernt und gelacht. Wir würden die Fahrt auf jeden Fall weiterempfehlen!

Isabell Kl. Hackmann und Vanessa Nobel

Kategorien

Ein neues Gesicht in Raum 102

Ein neues Gesicht in Raum 102

Annette Molitor ist seit Januar unsere neue Schulsozialarbeiterin. Sie lebt sich zwar im Moment noch ein, hat aber trotzdem schon jederzeit ein offenes Ohr für die Probleme der Schulgemeinschaft. Annette hat einen Abschluss in Sozialpädagogik/Soziale Arbeit und war...

Zahngold hilft in La Paz

Zahngold hilft in La Paz

Eine Summe von 2531,17 Euro hat die Dammer Zahnarztpraxis Dr. Lars Petersen und Kollegen über dessen Förderverein dem Dammer Gymnasium für seine Bolivien-Arbeitsgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das Geld soll zur Unterstützung des Hilfsprojekts der Schule für...