Cooler Spaß oder große Suchtgefahr?

9. Juni 2022Allgemein, Schülerergebnisse

Umfrage – Onlinespiele zocken:

Wir, der WPU-Politik Kurs der achten Klasse, haben im ersten Halbjahr eine Umfrage über das Konsumverhalten und den Umgang mit Onlinespielen durchgeführt. Die Umfrage war freiwillig und befragt wurden Schüler*innen und Lehrer*innen des achten Jahrgangs.
Die meisten von uns spielen Onlinespiele, aber wir alle spielen in einem anderen Umfang. Der eine spielt mehr, der andere weniger. Die meisten spielen 1-3 Stunden pro Tag, andere 1-3-mal die Woche für eine Stunde. Außerdem gibt es auch einzelne, die 4-8 Stunden am Tag spielen. Dies bezieht sich jedoch eher auf das Wochenende oder auf die Ferientage.
Von uns werden Spiele wie, Minecraft, Fifa, HayDay, Roblox, Fortnite, Sims und Mario Kart gespielt. Die meisten haben im Alter von 11-12 Jahren angefangen und spielen, weil es ihnen Spaß macht, aus Langeweile, weil sie mit ihren Freunden spielen können und um sich abzulenken.
Viele von uns denken, es sei angebracht, mit 11 Jahren mit Onlinespielen anzufangen und dann für ca. 2 Stunden am Tag.
Die Auswirkungen von Onlinespielen werden von uns insgesamt nicht als stark engeschätzt. Viele denken, dass sich das Spielen negativ im Sinne von Vernachlässigung von Freunden und Familie auswirken könnte. Durch das Spielen werden aber auch neue Freundschaften ge-knüpft. Viele von uns haben eine Handyzeit oder ein Limit, damit genau sowas nicht passiert. Spiele mit FSK werden auch aus Sicherheitsgründen von den meisten Eltern verboten.
Viele von uns sind sich einig, dass es ein Zeitlimit für Onlinespiele geben sollte. Die meisten halten 14 Stunden die Woche für angemessen.
Unsere Lehrer*innen spielen fast keine Onlinespiele, aber dort gibt es wieder einzelne Aus-nahmen. Die meisten finden, dass Onlinespiele nicht unbedingt negative Auswirkungen ha-ben müssen, solange es Grenzen gibt (also nicht zu viel gespielt wird). Alle befragten Leh-rer*innen denken, dass es ein Spiellimit geben sollte. Sie empfehlen eine Spielzeit von 7-14h in der Woche.
Bei Onlinespielen sind die Meinungen gespalten. Einige haben ihren Spaß dran, andere nicht. Wir denken, dass es wichtig ist, dass jeder für sich selbst entscheiden sollte, was und wie oft er oder sie spielt, solange es sich nicht in eine Sucht entwickelt.

Bei einem Suchtempfinden könntest du dich an unsere Schulsozialarbeiter wenden, die im Raum 101 aufzufinden sind, oder online nach Suchtberatung in deiner Nähe suchen.

 

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