Bolivien-Basar des Dammer Gymnasiums bringt 15.996 Euro für La Paz

9. Februar 2024Allgemein, Bolivien, Schulleben

Seit November hatten sich die Schülerschaft und die Lehrkräfte auf die Veranstaltung vorbereitet. Die lief reibungslos ab und ergab viel Geld für ein Hilfsprojekt für Kinder und Jugendliche.

Süß ist der Erfolg: Erneut ist dem Dammer Gymnasium beim Bolivien-Basar ein tolles Ergebnis für sein Hilfsprojekt in La Paz gelungen. Es unterstützt dort Kinder und Jugendliche.

Als Mitarbeiter der Landessparkasse zu Oldenburg am Dienstagnachmittag auch den letzten Cent gezählt hatten, stand fest: Der Bolivien-Basar des Dammer Gymnasiums war wie in den Vorjahren ein großer finanzieller Erfolg. Eine Summe von 15.996 Euro war unter dem Strich zusammengekommen.

Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und die Eltern dürften sich über die erneut große Summe freuen. Von der profitieren vor allem Kinder in Pampahasi, einem Armenviertel in der bolivianischen Stadt La Paz. Das Gymnasium unterstützt dort das Projekt Comedor, über das Kinder und Jugendliche Mittagessen und Lernunterstützungen bekommen.

Birgit Trimpe-Olberding ist federführend bei Vorbereitung

Da es aber keinen Preis ohne Fleiß gibt, hatte die Schulgemeinschaft den Bolivien-Basar seit November vorbereitet – unter der Federführung der Lehrerin Birgit Trimpe-Olberding, die seit 2016 die Bolivien-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums leitet.

Neben bekannten Angeboten wie Crèpes, einer Art Flohmarkt, einem Glücksrad, dem Kissenkampf auf einer Stange und der fast ständig umlagerten Candy Bar gab es auch neue Programmpunkte – das eine mit dem Namen „Ronaldo Hochsprung“, nachempfunden dem Torjubel des Fußballspielers Cristiano Ronaldo, beim anderen – angelehnt an das Computerspiel „Rocket League“ – mussten jeweils zwei Schüler auf Bobbycars sitzend versuchen, einen riesigen Ball ins Tor des Gegners zu befördern. In der Aula begeisterte Artistikka mit dem Cirkus Chabernaq sein Publikum.

Apfelsaft erweist sich als Verkaufsrenner

Vielleicht etwas weniger spektakulär, aber dafür unter Verkaufsgesichtspunkten ausgesprochen gut nachgefragt war der Stand von Achtklässlern, an denen sie aus Äpfeln von Bäumen aus dem Schulgarten gewonnenen Apfelsaft verkauften. Eine Flasche kostete nach Worten Frederic Krämers 2,50 Euro. Um 9.45 Uhr, eine Dreiviertelstunde nach Basar-Beginn, meldete Magnus Platen, dass von den ursprünglich 40 Flaschen noch sieben übrig waren.

Carnevalsprinz stiftet rosafarbene Schubkarre

Ob solcher Nachrichten verwunderte es nicht, dass Birgit Trimpe-Olberding sehr zufrieden mit dem Geschehen war. Vor allem freute sie sich, dass alle vier Grundschulen in Damme ebenso wie die Hauptschule und die Realschule mit Schülerinnen und Schülern zum Basar kamen. Und dass der Erlös am Ende so hoch ausgefallen war, habe auch damit zu tun, dass viele Geschäftsleute im Vorfeld schon Geld gespendet hatten. Die Lehrerin bezifferte diese Gesamtsumme auf rund 1000 Euro.

Dieses Geld war zusammengekommen, als Schülerinnen und Schüler an drei Terminen in der Stadt unterwegs waren, um Spenden für die Tombola zu bitten. Eine außergewöhnliche Spende kam vom Carnevalsprinzen Hartwig I. (Grosse Hackmann): eine rosafarbene Schubkarre.

Klaus-Peter Lammert (OM-Medien / Oldenburgische Volkszeitung, 30.01.2024)

Magnus und Frederic verkaufen Apfelsaft (OM-Medien / Oldenburgische Volkszeitung, 31.01.2024)

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