Schüler aus Frankreich besuchen Dammer Gymnasium

15. Dezember 2023Allgemein, Bildungsangebote, Europaschule, Schüleraustausch, Schulleben

​Vom 03.10.23 bis zum 10.10.23 fand der alljährliche deutsch-französische Schüler-austausch des 9. Jahrgangs statt. 30 Schülerinnen und Schüler machten sich aus den Städten Janzé und Châteaubourg auf den Weg, um eine Woche in deutschen Gastfamilien zu verbringen.
Nach einem langen Stau in Belgien und ungefähr 15 Stunden Fahrt erreichten die Austauschschüler gegen 22.30 Uhr ihr Ziel: Damme. Nach einer kurzen Begrüßung ging es gleich mit in die jeweiligen Gastfamilien. Nach der langen Fahrt wurde noch schnell etwas gegessen und die ersten Wörter aus einem Mix aus Französisch, Deutsch und Englisch ausgetauscht, um dann auch gleich ins Bett zu gehen.
Am folgenden Tag begann der Unterricht wie gewohnt um acht Uhr. Da es am Schul-zentrum morgens relativ chaotisch zugeht und in Frankreich viel weniger Fahrrad ge-fahren wird als in Deutschland, wurden wir mit dem Auto zur Schule gebracht. Zu-nächst wurden die Gäste durch Herrn Kässens begrüßt, um anschließend für zwei Stunden am Unterricht in verschiedenen Klassen teilzunehmen. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Rathaus wurden sie auch hier von der stellvertretenden Bürgermeis-terin, Ruth Bresser, begrüßt. Der Nachmittag war zur freien Verfügung, sodass nun erst einmal in Ruhe ausgepackt und die Gegend erkundet werden konnte. Auch hat-ten wir nun Zeit, um zu schauen, wie sicher unsere Austauschschüler im Fahrrad fah-ren sind. Am späten Nachmittag ging es dann zu Famila. Hier konnte unsere Franzö-sin selber einmal schauen, was wir für die nächsten Ausflüge kaufen können. Insbe-sondere am Süßigkeitenregal haben wir eine ganze Weile verbracht, denn Duplo kannte sie z. B. nur von Lego und nicht als Süßigkeit.
Am Donnerstag fand gleich der erste gemeinsame Ausflug nach Osnabrück statt. Nach einer Stadtführung und etwas Freizeit, in der wir gemeinsam mit den Gastschü-lern Mittag gegessen haben, fuhren wir weiter in eine Indoor-Boulderhalle. Hier konn-ten wir zusammen in verschiedenen Bereichen und Schwierigkeitsgraden klettern. Meist blieben aber sowohl die Franzosen als auch die Deutschen unter sich, man kannte sich ja noch nicht lange.
Wegen der Abtanzbälle und den Generalproben dafür waren die Nachmittage alle zur freien Verfügung. Hier merkte man erst, dass es gar nicht immer so einfach war, eine Beschäftigung zu finden, aber man wollte den Gästen auch etwas bieten. Am ein-fachsten war es, wenn man sich mit Freunden und deren Gastschülern gemeinsam traf. So sind wir z. B. in Damme Eis essen gefahren. Über die großen Eisbecher ha-ben die Franzosen sehr gestaunt, allgemein haben sie im Vergleich zu uns sehr we-nig gegessen. Abends haben wir uns gerne mit anderen verabredet, um sich zu un-terhalten oder Gesellschaftsspiele zu spielen. Auch hier merkten wir schnell, dass es gar nicht immer so einfach war, den Franzosen auch die für uns simpelsten Spiele auf Französisch zu erklären. Der Google-Translater wurde schnell zu unserem besten Freund.
Am Freitagmorgen stand für die Gäste eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Zer-husen auf dem Programm. Anschließend ging es wieder zurück zur Schule, um hier mit uns einen kleinen Tanzkurs zu machen, damit sie auf den Abtanzbällen möglich-erweise auch tanzen konnten. Das war ein lustiger Vormittag und so hat man auch viele andere Austauschschüler kennengelernt.
Am Nachmittag gingen Mia von der Heide und ich mit unseren Französinnen auf den Aussichtsturm zum Mordkuhlenberg. Auf dem Weg haben wir uns gut unterhalten und festgestellt, dass die Franzosen weitaus schneller zu Fuß unterwegs sind als mit dem Fahrrad. Vom Aussichtsturm aus konnte man die morgens besichtigte Halle Zerhusen wieder sehr gut sehen und bis rüber zum Dümmer gucken.
Abends haben wir gemeinsam einen Film auf Französisch, aber mit deutschem Un-tertitel geguckt. So konnte jeder etwas verstehen.
Der Samstag stand in unserer Familie ganz im Zeichen des Abtanzballes, so dass unsere Französin da einfach mitlaufen musste, aber auch sie hatte festliche Kleidung mitgebracht. Nachmittags wurde sich geschminkt und fertiggemacht, abends ging es in den Saal Schomaker nach Dümmerlohausen. Hier wurde viel gelacht, getanzt und ausgiebig gefeiert, so dass alle viel Spaß hatten. Die Franzosen aus Janzé und Châteaubourg kannten sich untereinander nicht und sie fanden es gut, dass sie an diesem Abend viel miteinander in Kontakt kamen.
Sonntags wurde erst einmal richtig ausgeschlafen. Da Mias Französin und meine Französin gut befreundet waren, bot es sich an, auch diesen Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Dümmer. Den hatten wir ja schon vom Aussichtsturm aus gesehen. Wir hatten Glück und man konnte trotz Okto-ber noch Tretboote mieten. Anschließend haben wir noch eine Kleinigkeit am Strand gegessen und gegen Abend ging es wieder nach Hause.
Am Montag fand dann der 2. gemeinsame Ausflug statt: Es ging zum Heidepark Soltau. Auch hier hatten wir sehr viel Spaß und es wurden viele Attraktionen auspro-biert. Insbesondere die Achterbahnen fanden die Franzosen super. Nachdem wir ge-gen 19.30 Uhr wieder in Damme ankamen, sind wir mit unserer Familie essen ge-gangen. Im Restaurant habe ich meiner Austauschschülerin die Speisekarte über-setzt und bei der Bestellung hat sie selber gesprochen und erklärte, dass sie das in der Schule gelernt hatten. Anschließend mussten dann auch schon wieder die Koffer gepackt werden.
Nach einer kurzen Nacht, ging es um 4.45 Uhr zum Busbahnhof. Hier hieß es nun Abschied nehmen, da die Franzosen pünktlich um 05.00 Uhr abfuhren. Im April wer-den wir uns auf den Weg nach Frankreich machen, um dann dort acht Tage in franzö-sischen Gastfamilien zu verbringen.

Ida Fortmann

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