Trierfahrt 2026
Am 21. September 2026 machten sich (für einige scheinbar noch recht früh am Morgen, der verschlafenen Stimmung im Bus nach zu urteilen) 42 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs sowie wir drei Lehrkräfte Herr Nabel, Frau Reuter und Herr Wittnebel uns auf den Weg gen Süden. Wir entgingen dem montäglichen Verkehr im „Pott“ und haben dieses Jahr zum Mittag hin Koblenz und das Deutsche Eck statt Köln angefahren. Dort konnten wir den herrlichen Blick auf den Zusammenfluss von Mosel und Rhein sowie auf die Burg Ehrenbreitstein bei schönstem Sonnenschein bewundern. Abends konnten alle Schülerinnen und Schüler ihre Skills beim Bettenbeziehen unter Beweis stellen, bevor wir dann gut vom Buffett gestärkt einen ersten Gang durch das zauberhafte Trier unternommen haben.
Dienstag standen, über den Tag verteilt, mehrere Führungen an: Eine allgemeine Stadtführung sowie Erlebnisführungen mit einem „echt römischen“ Zenturio in der Porta Nigra bzw. einem genauso „echten“ Gladiator im Amphitheater.
Am Mittwoch waren wir gleich in drei Ländern, denn es stand der Besuch der Wiege Europas, nämlich Schengen, an. Dort konnten wir sogar das frisch renovierte Schiff „Prinzessin Marie-Astrid Europa“ als lebendige Erinnerung an die Unterzeichnung des Schengener Abkommens 1985 betreten und den Unterzeichnungsraum bestaunen. Am Ende einer „spielerischen Entdeckungsreise“ für die Kids entlang der Mosel durfte ein eigens für unsere Europaschule graviertes Schloss in Schengen hinterlassen werden. Später begleitete uns das traumhafte Sommerwetter noch zur Saarschleife und bei der Rückkehr nach Trier durfte der Petrisberg als Fotospot auch nicht fehlen.
Der Donnerstag war dann wieder durch und durch vom römischen Erbe der Region geprägt: Der Tag brachte uns zur Villa Borg, wo wir unter anderem Merkur trafen, der uns nachmittags im römischen Tempelbezirk Tawern wieder begegnete. Der Weg dorthin führte uns durch den Wald und wir waren froh über trockenes, warmes Wetter und festes Schuhwerk. Zeit zur freien Verfügung durfte für die Kids natürlich auch nicht fehlen und so wurde zusätzlich zum römisch geprägten Programm an allen Tagen die Stadt Trier von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften unsicher gemacht.
So ging eine wunderschöne, eindrucksvolle Woche schnell vorbei und flugs waren wir schon wieder auf dem Rückweg. Die Geister waren am Freitag dann doch zunächst etwas ermattet, als wir am LWL-Museum in Haltern am See ankamen, aber zwei praktisch angelegte Aktionen auf der Römerbaustelle Aliso bzw. mit Grabungsfunden haben alle nochmal aufwecken und begeistern können. Danke an euch Schülerinnen und Schüler, ihr habt die Woche super mitgemacht! Wir Lehrkräfte hoffen, dass ihr die Fahrt in guter Erinnerung behalten werdet.









