10.12.18
Enzyme-linked Immunosorbent Assay

Das Elisa-Verfahren unter die Lupe genommen

Am Mittwoch dem 05.12.2018 startete der Kurs BI11 mit Tutorin (Frau Pohl) zur Universität Osnabrück. Nachdem alle Schüler den Campus gefunden hatten, traf die Gruppe dort auf Priv. Doz. Dr. rer. nat. Knut Jahreis, mit dem sie den Tag verbrachten. Der Biologie Leistungskurs wagte sich an einen sehr aufwändigen Versuch: dem Elisa-Verfahren (Abkürzung für enzyme-linked immuno sorbent assay).

Dieser Versuch hilft die Wechselwirkung von Antigen (z.B. Krankheitserreger) und Antikörper nachzuweisen, wodurch man z.B. feststellen kann, ob und wie viele Antikörper ein Mensch gegen eine bestimmte Infektion gebildet hat. Dazu bekamen die Schüler zu zweit eine Probe, wobei eine der 10 Proben den Erreger beinhaltete (Diese Probe war unbekannt.)

Zunächst sollten die einzelnen Gruppen je mit zwei anderen vom Dozenten bestimmten Gruppen ihre Proben vermischen, sodass sich der Erreger verbreiten konnte und sich nun in 4 der 10 Proben befand. Nun begann das eigentlich Elisa-Verfahren (nachzulesen unter www.medizinfo.de/waldundwiese/fsme/elisa.htm ). Am Ende des Experiments konnten die 4 betroffenen Proben durch Farbreaktionen erkannt werden, wovon die Schüler zwei Proben ausschließen konnten (Die Proben der Gruppen, mit denen diese Proben als erstes vermischt wurden, zeigten keine Färbungen). Nun zeigten die Schüler besonders großes Interesse daran, den Fall zu lösen und die infizierte Probe herauszustellen. Dieses Engagement beeindruckte sowohl Frau Pohl als auch Herrn Jahreis. Nachdem der gelungene Versuch aufgeklärt wurde, wurde dies noch auf dem Weihnachtsmarkt mit einigen warmen Getränken gefeiert.

Jana S., Julia B.