Kursbericht – Skikurs 2026

Tag 1 (Freitag)
Am Freitag ging die Skifahrt für uns, trotz des schlechten Wetters und des Schulausfalls, gegen 20 Uhr abends voller Vorfreude los. Nach ca. 12 Stunden Fahrt sind wir an unserem Ziel im Ahrntal in Südtirol angekommen. Wir wurden sehr freundlich im Hotel „Tiroler Adler“ empfangen und durften als erstes unsere Zimmer beziehen. Relativ schnell sind wir dann auch schon ins Skigebiet gefahren und haben uns die passende Ski-Ausrüstung für die kommende Woche besorgt. Als sich dann so langsam der Hunger bemerkbar gemacht hat, ging es für uns direkt zum Mittagessen. Anschließend standen wir das erste Mal auf unseren Skiern, um das An- und Ausziehen und das Gehen in den Skischuhen zu lernen (was zugegebenermaßen schwerer war, als gedacht).  Zurück im Hotel blieb noch ein bisschen Freizeit, die einige zum Schlafen genutzt haben. Abends haben wir uns zum Spielen zusammen in unserem Gemeinschaftsraum im Keller getroffen.

Tag 2 (Samstag)
Der Tag startete für uns um 7:15 Uhr beim Frühstück. Anschließend sind wir mit dem Bus zum Klausberg, unserem Skigebiet, gefahren. Uns wurde nach dem Aufwärmen und dem traditionellen Sprechgesang („Vista!“), der uns gutes Wetter und Motivation bringen sollte, von den Lehrern die „Pizza – und Pommes“ – Technik beigebracht. Währenddessen durften die Fortgeschrittenen bereits das Skigebiet zusammen mit Herrn Eilers erkunden. Später am Tag hatten auch die Anfänger teilweise schon die Möglichkeit, ihre erste blaue Piste (Anfängerhügel) zu fahren, bevor es dann wieder zum Hotel ging – nur ohne Kirsten 😊. Trotz der vergeblichen Versuche, den Busfahrer aufzuhalten, hat er die Tür direkt vor Kirstens Nase geschlossen und so blieb sie alleine zurück und musste auf den nächsten Bus warten… Als dann abends wieder alle versammelt waren, wurde das erste Mal die orangene Warnweste verliehen (für besonderes Verhalten am Tag = „Narr des Tages“), aber nicht an Kirsten, sondern an Johann, der uns mit seinen ausgezeichneten Fahrkünsten und furchtlosen Stürzen schwer beeindruckt hat.

Tag 3 (Sonntag)
Am Sonntag ging es wie gewohnt mit dem Frühstück los und danach mit dem Bus zum Skigebiet. Dort angekommen, durften die Anfänger, wie am Tag zuvor, mit Begeisterung die blaue Piste runterfahren und dabei an ihrer Technik arbeiten. Ähnlich wie bei den Anfängern haben auch die Fortgeschrittenen Übungen zur Technik gemacht und sind dabei fast überall im Skigebiet unterwegs gewesen. Gegen 16:30 Uhr waren dann die Anfänger zurück im Hotel und haben sich die Zeit mit Pizzabestellen und Spielen vertrieben, während einige Fortgeschrittene noch etwas länger gefahren sind. Abends wurde dann natürlich noch die Weste des Tages verliehen und zwar an Denver, der geradeaus in einen Zaun gebrettert ist, sich aber zum Glück nicht weiter verletzt hat. Nach ein paar lustigen Spielerunden sind dann alle müde und zufrieden ins Bett gefallen mit der Vorfreude auf die nächsten Tage.

Tag 4 (Montag)
Der Montag startete mit dem Aufwärmen und unserem Vista-Gesang. An diesem Tag sind wir auch das erste Mal die längere Panorama-Abfahrt gefahren, die einen wunderschönen Blick auf die Berge bot. Einige fortgeschrittene Anfänger durften sich bereits auf die ersten schwierigeren Pisten trauen, während die Fortgeschrittenen, zur Verbesserung ihrer Technik, Kurzschwünge und auch das Carven geübt haben. Nach dem leckeren  Mittagessen in der „Talstube“ (sehr gute Pommes!) wurden nochmal die Pisten unsicher gemacht. Später im Hotel gab es ein mehrgängiges Abendessen und anschließend die Vergabe der Weste des Tages an Viktoria, die am Ende des Sessellifts einen Ski im Schnee verloren hat. Dieser musste dann von einem Mitarbeiter aus dem Netz gefischt werden. Den Tag haben wir alle gemeinsam bei einem gemütlichen von Johann und Denver bestens organisierten Spieleabend, bei dem wir u.a. Liederraten und Tabu gespielt haben, ausklingen lassen.

Tag 5 (Dienstag)
Auch am Dienstag ging es nach dem Frühstück direkt ins Ski-Gebiet. Carlotta hat ein Aufwärmprogramm vorbereitet und wir verbrachten danach den Vormittag wieder damit, blaue Pisten zu fahren. Während sich einige Anfänger nach dem Mittagessen das erste Mal erfolgreich auf eine rote Piste wagten, waren die Fortgeschrittenen sogar auf schwarzen Pisten unterwegs. Um 16:30 Uhr sind dann alle heile im Hotel angekommen und haben sich vor dem Abendessen noch etwas ausgeruht oder im nächsten Supermarkt noch eingekauft. Beim Abendessen wurde dann natürlich noch ganz traditionell unsere Weste des Tages verliehen, die verdient an Herrn Albers ging, da er sich vor versammelter Truppe, kurz bevor es mit der Talabfahrt losging, mit seinen Skiern verhakt hat und wie in Zeitlupe einfach umgekippt ist. Nach gemeinsamem Lachen und ein paar Spielen sind wir dann alle müde in unsere Zimmer gegangen, wobei auffällig war, wie viele von uns plötzlich den kleinen Fahrstuhl benutzt haben, weil wir zu faul und erschöpft waren, die Treppen zu gehen 🙂

Tag 6 (Mittwoch)
Nach dem Frühstück im Hotel und der gewohnten Busfahrt ging es auch am Mittwoch direkt auf die Piste zum Aufwärmen. An diesem Tag haben wir das Aufwärmen allerdings etwas anders gestaltet und zwar mit einem von Herrn Eilers angeleiteten „Pferderennen“ (Ochser, links, rechts, Sprung, Wassergraben …), was allgemein für gute Stimmung sorgte. Danach durften die fortgeschrittenen Anfänger mit großer Freude zweimal die längste rote Piste des Bergs mit Herrn Albers runterfahren. Die Fortgeschrittenen haben in der Zeit schonmal ihre Choreo geübt, die sie am nächsten Tag als „Prüfung“ vorfahren mussten. Nach diesem ereignisreichen Vormittag, der für sich schon als Highlight für viele von uns galt, gab es wie üblich gegen 12 Uhr Mittagessen. Kommen wir aber noch zu einem weiteren Höhepunkt. Wir sind alle gemeinsam (auch die, die wegen Verletzungen leider pausieren mussten) mit der Gondel auf den höchsten Punkt des Skigebiets gefahren und haben dort die wunderschöne Aussicht bei Sonnenschein genossen. Da wurde auch direkt die Gelegenheit für ein paar Fotos und eine kleine Schneeballschlacht genutzt. Zwei Highlights waren an diesem Tag aber noch nicht genug, denn wir haben die Lehrer tatsächlich nach längerem Überreden dazu überredet, für ca. 1 Stunde in die Après-Ski-Bar „Der Hexenkessel“ zu gehen. Die Lehrer waren dabei sehr spendabel und haben uns allen ein Getränk ausgegeben (Dankeschön :)). Als wir wieder zum Hotel mussten, waren wir zuerst ein bisschen traurig, aber im Bus ging es mit der Musik und dem Singen direkt weiter… Im Hotel angekommen wurde die Weste des Tages an Saimen verliehen, der es Denver gleichtat und einfach in einen Holzzaun gefahren ist.

Tag 7 (Donnerstag)
Der Anfang dieses Tages war ähnlich wie die Tage zuvor, nur dass wir einen Teil des Vormittags zur freien Verfügung hatten, um entweder noch ein bisschen für die anstehende Prüfung zu üben oder TikToks zu drehen… Dann stand auch schon die Prüfung an, bei der die Fortgeschrittenen ihre einstudierte Choreo, Kurzschwünge und Carving präsentierten und die Anfänger erst kurze und dann lange Schwünge fahren sollten. Nach der kurzen Aufregung brauchten wir dann alle erstmal das Mittagessen und das Erlebnis der Sommerrodelbahn, die eine schöne lustige Abwechslung zum Ski-Fahren war. Da es bereits leider unser letzter Tag war, durften wir nachmittags alle noch eigenverantwortlich auf den bisher bekannten Pisten rumfahren und ein letztes Mal das schöne Bergpanorama genießen. Einige haben sich auch noch als Abschied einen hausgemachten Kaiserschmarren auf einer gemütlichen Almhütte gegönnt. Zurück im Hotel hat Jarne mit aller Kraft versucht, uns davon abzuhalten, ihm die letzte Weste des Tages zu verleihen, weil er nicht zugeben wollte, dass er tatsächlich hingefallen ist. Die Weste hat er natürlich trotzdem bekommen und so neigte sich auch unser letzter Abend bei ein paar kühlen Getränken traurigerweise dem Ende zu.

Tag 8 (Freitag)
Irgendwann musste dieser Tag leider kommen: Abreisetag… ! Um 7 Uhr mussten wir aus unseren Zimmern raus, es gab für uns Frühstück. Nach ein paar Tänzchen draußen, während wir auf den Bus gewartet haben, kam dieser etwas verspätet gegen 10 Uhr an. Sobald wir auf unseren Plätzen saßen, war uns die Müdigkeit deutlich anzumerken, denn es war totenstill im Bus und viele haben erstmal ein Schläfchen gemacht. Auch ein Stopp bei McDonald’s durfte auf der Rückfahrt natürlich nicht fehlen. Nach insgesamt ca. 14 Stunden Busfahrt sind wir dann gegen halb 1 nachts in Damme angekommen und unsere Reise war jetzt endgültig vorbei 🙁
Wir waren aber nicht nur traurig, sondern auch sehr dankbar, dass wir diese Ski-Fahrt erleben durften, da sie sicherlich für viele von uns zu den schönsten Erlebnissen der Schulzeit gehört. Wir hatten in dieser Woche eine Menge Spaß, haben alle das Ski-Fahren gelernt, aufeinander aufgepasst und uns unterstützt, was uns zu einem tollen Team gemacht hat. Ein riesiges Dankeschön auch an unsere Lehrer Frau Hübner, Herrn Eilers und Herrn Albers, die uns auf der gesamten Reise unterstützt haben und mit denen wir viel zusammen lachen konnten. Insgesamt sprechen wir für alle, wenn wir sagen, dass wir diese Fahrt jederzeit wiederholen würden. Klare Weiterempfehlung 😊!

Viktoria Vogt und Jasmin Adelsberger

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