Unser Bundesfinale in Berlin – „…good job“

1. Juni 2022Allgemein, Sportfreundliche Schule, Wettbewerbe und Ehrungen

Am Dienstag (03.05.) ging es los. Wir trafen uns um 9.30 Uhr am Bahnhofe in Osnabrück und waren alle ein wenig aufgeregt. Nach der problemlosen Zugfahrt, auf der wir auch auf ein Turnteam vom Bad Iburger Gymnasium trafen, sind wir mittags in Berlin angekommen und haben erstmal eine kurze Pause an der Spree gemacht, wo uns Frau Wessels ein Eis ausgegeben hat. Als Herr Eilers unsere Akkreditierungen abgeholt hatte, sind wir in unser Aletto-Hotel gefahren, das sich direkt am Bahnhof Zoologischer Garten befindet – hier hatten wir echt Glück, ein solch schickes Hotel zugewiesen bekommen zu haben. Wir wurden in ein 6er- und ein 4er-Zimmer untergebracht und im Anschluss umgehend das Hotel erkundet, in dem außer uns noch sämtliche Mannschaften unseres Turniers untergebracht waren. Das war sehr schön, da wir einige Gesichter noch kannten bzw. viele neue Bekanntschaften schließen konnten. Nach der Hotelerkundung ging es am späten Nachmittag direkt weiter. Denn wir wurden in der Niedersächsischen Landesvertretung empfangen. Wir trafen auf alle Sportlerinnen und Sportler aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Statt einer „normalen“ Begrüßung gab es noch eine kleine Überraschung. Eine Tanzgruppe namens „Top dogs“, die mit ihrem Hip-Hop für Stimmung gesorgt haben, trat auf. Nach weiteren Begrüßungsworten gab es noch Pizza und Lasagne für alle!
Da noch sommerliches Wetter war, entschlossen wir uns, im Anschluss auf einem kleinen Spaziergang das Holocaust-Mahnmal (hier hat Herr Eilers noch einen kleinen Vortrag gehalten, welcher sehr interessant war), das Brandenburger Tor sowie den Reichstag zu besuchen – Fotoshootings inklusive! An diesem Abend wie auch an den folgenden Tagen mussten wir immer viel S- und U-Bahn fahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten 😉 wurden wir hier aber sehr schnell zu Profis. Hinzufügen sollte man noch, dass wir aufgrund unserer Akkreditierungen jederzeit kostenlos fahren durften. Schon war unser erster Tag in Berlin vorbei, der sehr interessant war und aufgrund des guten Wetters und der sehr guten Laune viel Spaß gemacht hat.
Nach dem Frühstück im Hotel haben wir uns fertig gemacht und es ging voller Konzentration zu unserer Spielstätte, einer Sporthalle im Stadtteil Wedding. Da wir überhaupt nicht einschätzen konnten, wie spielstark wir im Vergleich zu den anderen Teams waren, waren wir ehrlich gesagt doch ein wenig angespannt. Völlig unangebracht, denn im ersten Spiel gegen das Land Brandenburg fanden wir umgehend ins Spiel und konnten so ungefährdet 46:9 gewinnen. Was für ein cooler Start ins Turnier!! Wie sich später herausstellt, trafen wir dann mittags auf einen Favoriten und späteren Halbfinalteilnehmer: Hamburg. Hier lieferten wir einen heißen Kampf, ein tolles Spiel. Leider wurde unsere Aufholjagd nicht belohnt und der letzte Korb wollte kurz vor Schluss einfach nicht für uns fallen. Es kam, was kommen musste. Unmittelbar vor der Schlusssirene trafen die Hamburgerinnen zum so knappen 26:24. Nach der ersten Enttäuschung waren wir dann aber doch auch stolz und zufrieden. Im Hotel sowie in dessen Umgebung haben wir uns dann erstmal erholt, abends gab es dann noch eine Runde „Werwolf“ im Hotelgarten.
Am Donnerstag hatten wir unsere nächsten Spiele. Erst gegen Sachsen-Anhalt, welches wir mit nur 5 Punkten verloren haben (25:30), unnötig, aber wir waren offensichtlich noch nicht ganz wach. Das letzte Vorrundenspiel konnten wir dann aber wieder gegen Hessen gewinnen (44:25). Überschattet wurde dieser tolle abschließende Sieg ein wenig durch eine blutige Lippe bei einer unserer Spielerin. Dadurch mussten wir als Vorrundendritter unser Platzierungsspiel um den 5. Platz mit einer Spielerin weniger spielen. Das Spiel war gegen Nordrhein-Westfalen und dieses haben wir leider auch verloren – wir waren einfach platt 😊. Die Enttäuschung konnte aber schnell überwunden werden, nachdem uns klar wurde, dass wir die sechstbeste Schlülerinnenmannschaft in ganz Deutschland sind!!!!! Um unsere tolle Platzierung zu feiern, sind wir am Abend alle zusammen in die L’Osteria gegangen. Es gab riesige Pizzen und Frau Wessels und Herr Eilers haben die Getränke spendiert. Ein würdiger Abschluss des Turniers. Danach sind wir, anders als geplant, müde und mit Muskelkater ins Bett gefallen.
Am Freitag fanden die Finalspiele statt, so dass wir zunächst zwangläufig ein wenig Freizeit hatten. Diese füllten wir mit etwas Bummeln am Ku‘damm. Danach ging es auch schon los mit der U-Bahn, um die Finalspiele anzuschauen. Nach hochklassigen Spielen gewannen sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen die Teams aus Berlin – kein Wunder, eine Sportschule, die Teams voller Jugend-NationalspielerInnen ins Turnier schickte. Nach den zwei spannenden Spielen schauten wir uns die Gedenkstätte der Berliner Mauer an der Bernauer Straße an. Dort gab es auch eine „60-Sekunden- Geschichtsstunde“ von Herrn Eilers, die uns alle sehr bereicherte 😉!
Im Anschluss ging es dann wieder in Richtung Hotel, wo wir uns für die anstehende Abschlussparty fertig machten. Das dauerte… Mit guter Laune durften wir uns dann in der Max-Schmeling-Halle die Siegerehrung anschauen. Eine riesige und coole Veranstaltung. Danach wurde mit sehr guter Stimmung fleißig getanzt. Um ca. 23:00 Uhr fuhren wir zurück und genossen noch ein wenig länger den letzten Abend gemeinsam im Hotel.
Am Samstag ging es dann zurück und wir fielen unseren Eltern um 16.00 Uhr erschöpft in die Arme!
Es waren echt ereignisreiche und schöne Tage in Berlin!! Nächstes Jahr greifen wir wieder an, denn das möchten wir gerne nochmal erleben!!!

Das Basketballteam:
Mia Büngener-Schröder
Ebby Meinsma
Frieda Kramer
Lina Krämer
Inka Schmock
Maxime Grünebaum
Pia Rempe
Pia Sprehe
Alina Junghans
Zum Betreuungsteam gehörten:
Malea Sprehe
Kirsten Wessels
Jörn Eilers

 

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