Tag 1 oder “Thank you for the music” trotz Schnee, Eis und Kälte
Bei Schnee, Eis und Kälte stiegen die Blechbirds und das Offene Orchester, inklusive ihrer talentierten Lehrer Bettina Strubberg-Hansen und Andreas Schniederalbers, am 4. Februar mit großer Vorfreude, vollgepackten Koffern und ihren Instrumenten in den Bus, um schnellstmöglich in Bad Fredeburg anzukommen, damit sie endlich wieder gemeinsam in der Musik-Akademie musizieren konnten.
Nach einer 3-stündigen Fahrt und einer erstklassigen Bolognese zum Mittagessen, stürmten wir in unsere Zimmer, packten all unsere Sachen aus und machten es uns gemütlich, bevor um 13 Uhr schon die erste Probe begann. Wir betraten unseren riesigen Musiksaal und fingen daraufhin an, fleißig zu proben. Zunächst übten die Blechbirds und das Offene Orchester getrennt voneinander, doch etwas später kam auch das Offene Orchester zu den Blechbirds. Nach einer kurzen Umbaupause übernahm Andreas Schniederalbers die Leitung beider Ensembles und wir spielten alle gemeinsam unser vielgeliebtes Stück „Thank you for the music“ von ABBA. Mit derselben guten Laune verbrachten wir auch die nächsten Stunden und probten bis zum Abendessen.
Unser nächster gemeinsamer Termin war um 19:30 Uhr, doch einige Blechbirds-Mitglieder konnten ihre gute Stimmung bis dahin nicht zurückhalten und stürmten mit lauter Musik und begabten Tanzschritten die Zimmer der anderen und erfüllten das gesamte Musikzentrum mit ihrem Gesang, bis sie sich schließlich in ihren Probensaal zurückziehen mussten, da wir natürlich nicht die einzigen Musikanten in der Akademie waren – ups!
Den restlichen Abend verbrachten die Blechbirds im Proberaum und veranstalteten eine riesige Kennlernrunde mit vielen (Gemeinschafts-)Spielen. Spät am Abend mussten wir dann alle in unsere Zimmer gehen und fielen unfassbar müde ins Bett – zumindest ein paar von uns ;).
Tag 2 oder die Entdeckung der (verborgenen) Talente
Am zweiten Tag probten wir, die Blechbirds, mit dem Offenen Orchester die Stücke „Sweet Caroline“ und „Star Wars: The Force Awakens“. Für beide Stücke probten erst die einzelnen Register getrennt voneinander.
Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause ging es zur nächsten Probe. Danach folgte eine kleine Wanderung durch die steile Landschaft des Hochsauerlands. Am Ende des Spaziergangs hatten wir die Wahl, entweder direkt zur Jugendherberge zu gehen oder in Kleingruppen noch ein wenig die Stadt zu erkunden. Zum Abendessen sollte man zumindest kurz erscheinen, auch wenn einige gar nicht mehr so hungrig waren, denn nach der Wanderung durch die steile Berglandschaft hatten sich ein paar von uns unbedingt stärken müssen. So trafen sich zufällig mehrere Kleingruppen bei einem Imbiss, der schnell recht voll war.
Um 19:00 Uhr begann dann das Highlight des zweiten Tages: Die Talentshow. Jeder musste sich etwas überlegen, was er vorführen wollte, allein oder in Gruppen. Es wurde einiges geboten, ob musikalisch oder nicht: Von Howard Carpendale über eine Klarinette, die im Spagat spielt, bis zu einer Runde Herzblatt und Frau Hansen und Herr Schniederalbers, die anhand eintöniger Tröten Songs erraten mussten. Der Gewinner der Talentshow wurde zwar noch geheim gewählt, aber da die Zeit schon weit fortgeschritten war, erfuhren wir die Platzierungen erst am nächsten Tag. Gewonnen hatte Malo, der phänomenal kopfüber liegend ein Stück von Queen am Klavier spielte!
Um 23:00 Uhr endete die Talentshow, und eigentlich war schon Schlafenszeit für uns Blechbirds, aber einige von uns schlichen sich noch heimlich zum Offenen Orchester zu einer Runde Werwolf. Und obwohl Frau Hansen und Herr Schniederalbers eigentlich dagegen waren, ließen sie die Blechbirds nach guten Überredungskünsten von Seiten des Orchesters für „10 Minuten“ noch spielen. Aus den 10 Minuten wurde allerdings recht schnell einige Minuten mehr, bis uns die Lehrer dann ins Bett schickten, schließlich stand am nächsten Tag noch eine Probe an.
Tag 3 oder wann kommen wir wieder?
Der letzte Tag begann mit einem weiteren nahrhaften Frühstück und bald darauf packten wir unsere Koffer, gaben die Schlüssel unserer Zimmer ab und begaben uns ein weiteres finales Mal in den Probesaal und nutzten unsere letzte verbliebene Kraft, die wir vom vielen Proben noch hatten, um an Details zu arbeiten und unser Können noch weiter zu perfektionieren.
Insgesamt hat uns die Fahrt und das gemeinsame Spielen unfassbar viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir all das und noch viel mehr wieder erleben können!
P.S.: Wer die erwähnten Stücke mal selbst hören möchte, ist herzlich eingeladen am 18.3. 2026 zum Soundcheck VII, dem Schulkonzert des Gymnasiums Damme, zu kommen. Eintritt ist sogar kostenlos 🙂
Hendrik B. (Jg. 8) und Daria R. (Jg. 8)









