Sonne und Kultur

5. Oktober 2025Allgemein, Europaschule

Kursfahrt nach Thessaloniki – 13EK11 und 13PO11

Nachdem es im Unterricht die eine oder andere Diskussion über das Ziel unserer Kursfahrt gab und die ursprüngliche Idee einer Safari – thematisch passend zum Erdkundeunterricht – schnell vom Tisch war, waren wir uns schnell einig: Griechenland sollte unser Ziel werden.
Unsere Reise startete, angeführt von unseren Griechenland-Experten Frau Miliou und Herrn Schlarmann, in der Nacht von Sonntag auf Montag an der Schule. Nach einem vergessenen Handy und der großen Frage unseres Busfahrers beim Einladen der Koffer, ob wir nun fünf Tage oder gleich vier Wochen unterwegs sein würden, ging es endlich los Richtung Flughafen Düsseldorf.
Gegen 7 Uhr hoben wir aus dem regnerischen Deutschland ab. Vom Flug bekamen die meisten kaum etwas mit – schon vor der Sicherheitseinweisung hatte die Müdigkeit den Großteil von uns besiegt. In Griechenland angekommen, wurden wir von bestem Wetter begrüßt und sammelten fix unsere Koffer ein. Im Hotel erfuhren wir dann, dass die Zimmer noch nicht bezugsfertig waren – nicht gerade die Nachricht, die unsere hungrige und müde Reisetruppe hören wollte. Nützte aber alles nichts: Schlarmann stand schon bereit, um den müden Haufen zu den ersten historischen Fährten durch die Stadt zu jagen. Auf dem historischen Vlalimarkt wollten wir dann endlich unseren Hunger stillen. Leider konnte uns nicht jede Spezialität, von frischem Fisch mit entsprechendem Gericht bis zu Ziegenköpfen, begeistern, umso größer war die Erleichterung, als wir schließlich einen Gyros-Pita-Stand entdeckten. Nach dem ersten kulinarischen Abenteuer kehrten wir zurück und konnten endlich unsere Zimmer beziehen. Nach einem kleinen Schläfchen und der wohlverdienten Dusche traf sich der Großteil der Kurse wieder mit Herrn Schlarmann und Frau Miliou zum Abendessen. Typisch griechisches Essen wurde genossen, und anschließend erkundeten wir das Ladadika-Viertel. Die erste Bar gefiel uns sofort, und das eine oder andere Getränk durfte nicht fehlen – ein rundum gelungener Start unserer Reise!
Die Nacht war kurz, der Morgen dafür umso stressiger. Schon um sieben Uhr sollte der Bus zur Toroneos-Bootstour auf der Halbinsel Halkidiki starten und die klare Ansage lautete: Keiner kommt zu spät! Dumm nur, dass niemand die acht Etagen Treppen einkalkuliert hatte, die uns vom Bus trennten. Am Ende schafften es trotzdem alle rechtzeitig – wenn auch manche halb verschlafen und lediglich mit Badehose und Handtuch in der Hand.
Kaum waren wir auf dem Boot, erreichten wir schon die erste Bucht. Einige stürzten sich sofort vom Boot ins glasklare Wasser, während andere lieber an Deck die Sonne genossen. Später legten wir am Strand der antiken Stadt Toroni an, wo wir die eindrucksvolle Landschaft und die alten Ruinen bestaunen konnten. Natürlich blieb auch noch genügend Zeit, die Sonne zu genießen – und die Salzburg-Kurse mit ihrem Regenwetter keineswegs zu beneiden.
Am Abend ging es für uns wieder in das Ladadika-Viertel und auch die Bar vom Vortag zog den Großteil von uns wieder magisch an.
Der dritte Tag startete nach dem Frühstück im Hotel, das uns positiv überraschte, mit einer Stadtführung durch Herrn Schlarmann. Thessaloniki hat schließlich geschichtlich einiges zu bieten. Von Überresten aus byzantinischer und osmanischer Zeit über das Forum Romanum, den Galeriusbogen bis hin zum Haus von Atatürk gab es einiges zu sehen und zu lernen. Zwischendurch warfen wir noch einen Blick ins neue, hochmoderne U-Bahn-System. Natürlich durfte auch das Wahrzeichen von Thessaloniki nicht fehlen: der Weiße Turm. Danach ging es ins Archäologische Museum, das viele von uns mit seinen Funden und Geschichten überraschend fesselte. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung, und wie durch Zauberhand zog es einige direkt ins Hotel zur wohlverdienten Siesta. Der Schlafmangel machte sich nun langsam bemerkbar. Am Abend kam es dann, wie es kommen musste: ein gemeinsames typisches griechisches Abendessen und ein kurzer Besuch in unserer Stammbar. Die Plätze draußen waren sofort wieder fest in unserer Hand und zur Krönung trafen wir einen Akkordeonspieler. Manche von uns durften sogar ihre musikalischen „Talente“ testen, das Ergebnis war allerdings eher fragwürdig.
Der letzte Tag stand ganz im Zeichen von Strand und Entspannung. Eigentlich sollte uns ein Wassertaxi zum Strand bringen, aber wegen der Wellen fiel das wortwörtlich ins Wasser. Deswegen machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit dem griechischen Uber-System. Manch ein Fahrer fragte uns, ob wir bei dem Wetter wirklich zum Strand wollten und wir sahen den Plan schon scheitern. Aber die Panik war umsonst, denn das Wetter war traumhaft, das Wasser perfekt und wir genossen Sonne, Sand und Meer in vollen Zügen. Am Abend ging es dann zu einem letzten gemeinsamen Abendessen, wo wir uns ein letztes Mal durch die griechischen Spezialitäten probierten. Wie gewohnt zog es uns in die Stammbar und diese hatte diesmal unsere Lieblingsplätze draußen extra freigehalten, einfach top Service für ihre Stammgäste. Highlight des Abends: Oscar wurde 18. Da unsere mitgebrachten Wunderkerzen die Sicherheitskontrolle in Düsseldorf nicht überstanden hatten, wurden spontan noch Wunderkerzen und Muffins besorgt. Unser Lieblings-Akkordeonspieler vom Tag davor legte spontan ein Geburtstagsständchen hin. So wurde der letzte Abend zu einem richtig gelungenen Abschluss unserer Reise.
Morgens ging es dann direkt mit dem Bus zum Flughafen. Von der Sonne und dem guten Wetter Griechenlands mussten wir uns nun leider verabschieden.
Zurück ging es über Düsseldorf nach Osnabrück – diesmal mit typischem deutschem Regenwetter und einer Bahnreise, die uns viel Geduld abverlangte.
Wir blicken zurück auf eine unvergessliche Woche voller Sonne, Spaß, Kultur und neuer Eindrücke, die uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein riesiges Dankeschön an unsere Tutoren Frau Miliou und Herrn Schlarmann für die großartige Organisation und Begleitung dieser Kursfahrt!

Lina Vallo und Kristin Bergmann

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