Schüler werden zu Unternehmensvorständen

6. Mai 2022Allgemein, Berufsorientierung, Bildungsangebote, Schülerergebnisse

Volksbank Dammer Berge eG und Gymnasium Damme beteiligen sich am Unternehmensplanspiel MIG

Damme – In die Rolle von Unternehmensvorständen schlüpften 21 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 des Gymnasiums Damme am Donnerstagabend in der Scheune Leiber. Als Vorstände von drei konkurrierenden Unternehmen präsentierten sie vor Vertretern örtlicher Unternehmen, Familienangehörigen und Lehrern ihre Produktideen und Vermarktungskonzepte für ein innovatives Elektronikprodukt. Der Präsentationsabend war der Höhepunkt des Unternehmensplanspiels MIG (Management Information Game), das bereits zum 20. Mal vom Gymnasium Damme und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) gemeinsam mit lokalen Unternehmen durchgeführt wurde. In diesem Jahr war die Volksbank Dammer Berge eG bereits zum zweiten Mal Gastgeber der Veranstaltung. Volksbank-Vorstand Reinhard Rehling lobte das Engagement der jungen dynamischen Führungskräfte und gab ihnen den Tipp, den Abend zu nutzen, um Kontakte zu heimischen Unternehmen zu knüpfen und Informationen einzuholen. „Das Unternehmensplanspiel bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einmal echte Betriebsluft zu schnuppern“, betonte Ludger Kässens, Leiter des Gymnasiums Damme. Sabine Nieberding, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, ergänzte: „Es ist eine gute Möglichkeit, einmal raus aus der Schule und rein in die Praxis zu gehen. Die Schülerinnen und Schüler lernen betriebswirtschaftliche Inhalte kennen und üben, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren.“

Bereits Anfang Februar 2022 hatten die 11.-Klässler für eine Woche die Schulbank mit dem Vorstandssessel in den drei fiktiven Unternehmen SmartFashion AG, Reliance AG und AquaFlex AG getauscht. Ihre Aufgabe bestand darin, ein innovatives Produkt für die elektronische Unterstützung im Haushalt zu entwickeln. Ein wichtiger Aspekt dabei war das Thema Nachhaltigkeit. Die Teams mit jeweils sechs bis acht Mitgliedern zeigten sich dabei äußerst kreativ. Die Produktideen reichten von dem digital gesteuerten Kleiderschrank „SmartDresser“ und dem computergestützten System zur Organisation, Aufbewahrung und den Einkauf von Lebensmitteln „SmartCollect“ bis zu einer sprachgesteuerten Duscharmatur. Wie in einem richtigen Unternehmen gestalteten die drei Teams das Produktdesign, kalkulierten Preise, erarbeiteten ein Marketingkonzept und trafen strategische Entscheidungen. Dabei mussten sie nicht nur die Unternehmenssituation im Auge haben, sondern auch auf sich verändernde politische und wirtschaftliche Marktbedingungen reagieren. Mit Hilfe einer computerbasierten Unternehmenssimulation flossen die Entscheidungen in den weiteren Spielverlauf ein.

Unterstützt wurden die Gymnasiasten von Jan-Bernd Echtermann und Katja Strauss von der Volksbank Dammer Berge eG, die ein ergänzendes Programm ausgearbeitet hatten. So erhielten die Teilnehmenden in verschiedenen Vorträgen von Vorständen und Mitarbeitern der Volksbank Hintergrundinformationen zu Themen wie Unternehmensziele und Unternehmensorganisation, Personalentwicklung/Ausbildung/Studium, Marketing, Grundlagen der Sozialversicherung und wichtige Versicherungen, Aktien und Börsen, Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie Präsentationstechniken. Diese Informationen konnten sie in ihre Spielentscheidungen einfließen lassen. „Wir haben Unternehmensstrukturen kennengelernt und erfahren, wie der Markt funktioniert und worauf man alles achten muss“, fasste Jannis Böckmann vom Team SmartFashion AG seine Eindrücke zusammen. „Wir konnten im wirtschaftlichen Sinne Erfahrung sammeln und haben gelernt, wie man ein Unternehmen voranbringen kann“, ergänzte sein Teamkollege Paul Möller.

Am Ende des Präsentationsabend lag es an den rund 50 anwesenden Gästen anhand einer Punktebewertung zu entscheiden, welches Team das beste Produkt entwickelt hatte und dieses überzeugend präsentieren konnte. Mit einem denkbar knappen Ergebnis siegte die SmartFashion AG mit Christina Krug, Paul Möller, Jan Kruse, Yannic Berthold, Lukas Bavendiek und Jannis Böckmann. „Es gibt einen Sieger, aber gewonnen haben letztendlich alle“, so das Fazit von Thomas Kühn, der als päd. Mitarbeiter des BNW das Planspiel organisiert hatte.

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