Das Gymnasium Damme bei Jugend forscht
Am 26. und 27. Februar 2026 fand im Berufsbildungszentrum (BBZ) in Diepholz der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ statt. In diesem Jahr wurde ein Teilnahmerekord von 180 Jugendlichen aus verschiedenen Schulen erreicht, die ihre innovativen Ideen in sieben naturwissenschaftlichen Fachgebieten präsentierten. Unter dem Motto „Maximale Perspektiven“ hatten die Teilnehmer viel Freiraum, um kreative und spannende Forschungsprojekte zu entwickeln.
Eine Gruppe von 23 Schülerinnen und Schülern des WPU Biologie aus dem 8. Jahrgang des Gymnasiums Damme nahm erstmals an diesem renommierten Wettbewerb teil. Unter dem Oberthema „Sinnesphysiologie“ erarbeiteten die jungen Forscher insgesamt zehn Projekte für die Junior-Konkurrenz und wurden dabei von Erik Schleußinger betreut.
Die Vorbereitung auf den Wettbewerb war aufgrund des einstündigen Unterrichts und wetterbedingter Ausfälle etwas knapp. Dennoch war die Begeisterung und der Forschungseifer aller Teilnehmenden enorm. Sie stellten spannende Forschungsfragen, wie zum Beispiel:
- „Kalt oder warm, was schmeckt besser?“
- „Wie stark lenken Hintergrundgeräusche unsere Konzentration ab?“
- „Wie verändert sich die Reaktionszeit in verschiedenen Altersgruppen?“
Diese Fragen wurden durch eigene Experimente erforscht und die Ergebnisse in Form von Plakaten und Anschauungsmaterial präsentiert. Während des Wettbewerbs wurden die jungen Forscher von einer fachkundigen Jury in Gesprächen zu ihren Projekten befragt und teilweise auch richtig in die Mangel genommen. Deutlich wurde, dass im Zentrum immer das wissenschaftliche Vorgehen steht, das die Forschung als Prozess sieht, der beim Scheitern durch Umstellen einzelner Parameter laufend optimiert werden kann.
Am Freitagmittag fand eine Feierstunde statt, in der die Sieger prämiert wurden. Besonders erfreulich ist, dass die Arbeiten von Maira und Marlene zum Thema „Schmeckt ein gleiches Getränk anders, wenn man es unterschiedlich einfärbt?“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurden. Alle Teilnehmer erhielten wertvolles Feedback und Denkanstöße, um ihre Projekte weiterzuentwickeln.
Beispielsweise erfuhren Johannes und Laurenz, dass sie bei ihrer Untersuchung zur Reaktionsfähigkeit verschiedener Altersgruppen darauf achten sollten, alle Testungen unter denselben Bedingungen, einschließlich der Durchführung zur gleichen Uhrzeit, durchzuführen. Zudem könnte eine Unterscheidung nach Geschlechtern interessante Ergebnisse liefern.
Trotz längerer Wartephasen während der Jury-Gespräche sind die Rückmeldungen der Teilnehmer durchweg positiv. Alle waren zufrieden und begeistert von der Erfahrung, die sie beim Wettbewerb sammeln konnten. Die Übernachtung im Dümmerheim hat den Austausch zwischen den Teilnehmenden der unterschiedlichsten Schulen jenseits der Konkurrenz ermöglicht. Viele äußerten bereits den Wunsch, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Die Anregungen der Jury und die beeindruckenden Beiträge anderer Gruppen haben sie inspiriert und motiviert, ihre Forschung weiterzuführen.
Insgesamt war diese erste umfangreichere Teilnahme des Gymnasiums Damme am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ ein großer Erfolg. Die Schüler haben nicht nur wertvolle Erfahrungen gesammelt, sondern auch die Freude am Forschen und Experimentieren entdeckt.









