Das Bundesfinale in Berlin – eine tolle Zeit mit tollen Erfahrungen

6. Mai 2024Allgemein, Sportfreundliche Schule, Wettbewerbe und Ehrungen

Am 23.04. ging die Reise los. Wir begaben uns nach Osnabrück und fuhren los. Rund 4 Stunden verbrachten wir im Zug. In Berlin angekommen, wurden wir freundlich in der niedersächsischen Landesvertretung empfangen. Dort wurden wir mit Essen und Trinken ausreichend versorgt und bekamen außerdem unser Maskottchen (Fridolin den Dritten). Nach diesem tollen Ereignis besichtigten wir das Brandenburger Tor und machten ein paar Fotos. Anschließend lernten wir ein paar neue Leute bei unserem weiteren Spaziergang kennen. Spät abends nahmen wir dann die U-Bahn, um unser Hotel zu erreichen . Dort ließen wir den Abend miteinander schön ausklingen.
Am Mittwoch ging der erste Spieltag los in der Gruppenphase. Unser erstes Spiel war um 11.30 Uhr, sodass wir etwas länger schlafen konnten und dann um 8.30 Uhr gefrühstückt haben, da unser Weg zur Halle etwa 45 Minuten dauerte. Als wir dann um 10 Uhr bei der Sporthalle angekommen sind, konnten wir dann zuerst unseren Gegnern zusehen. Das erste Spiel gegen Bremen gewannen wir mit 46 zu 20. Nach einer Pause startete um 14.00 Uhr unser zweites Spiel gegen das Saarland, welches wir auch mit 60 zu 16 gewannen. Dann stand eine große Pause von drei Stunden an. Wir hatten alle sehr großen Hunger nach zwei Spielen, weshalb wir uns Nudeln bestellt haben. Um 18.10 startete nun unser letztes Spiel, welches auch das schwerste war, da diese Mannschaft aus Hessen auch die anderen beide Spiele gewonnen hatte. Jedoch gewannen wir dieses auch mit 30 zu 23, nachdem sich eine Spielerin von uns am Fuß verletzt hatte und eine Spielerin aus der Mannschaft von Hessen. Dabei musste auch der Rettungswagen kommen und sie musste für das restliche Turnier aussetzen. Dieses spannende Spiel endete um 19.15 Uhr und wir hatten uns im Voraus schon Karten für das Spiel von Alba Berlin gegen Rostock (erste Basketballbundesliga) gekauft, welches um 20.00 Uhr gestartet ist und wobei die Halle auf der anderen Seite Berlins lag. Somit kamen wir etwas zu spät um 20.45 Uhr an der Halle an. Nach dem Spiel hatten wir natürlich noch Hunger, weshalb wir uns noch etwas Kleines bei Mc‘Donalds holen mussten. Damit endete unser erster erfolgreicher und anstrengender Spieltag in Berlin.
Am Donnerstag startete unser zweiter Spieltag um halb zwölf. Das erste Spiel bestritten wir gegen die Sportschule Halle aus Sachsen-Anhalt, wo wir nach einem knappen Spiel schließlich in den letzten Sekunden mit 26:27 verloren haben. Nach großer Enttäuschung blieb nur noch eine Chance, um in das Halbfinale einziehen zu können. Der entscheidende Gegner war nun das Sportinternat Schloß Hagerhof aus Nordrhein-Westfalen, die bislang zu den Favoriten zählten. Deutlich bemerkbar machte sich das vorherige Spiel, welches die letzten Kräfte raubte. Dies nutzte Schloss Hagerhof durch ein schnelles Spiel aus, weshalb wir uns am Ende mit 36:18 geschlagen gegeben mussten. Bevor das Spiel um Platz 5 begann, hatten wir eine lange Pause, wo sich dann unser Gegner für unser letztes Spiel ermitteln ließ. Dieser Gegner kam nun aus dem Bundesland Bayern, der nicht zu unterschätzen war. Um 18:10 Uhr ging das letzte Spiel für uns los. Durch einen guten und schnellen Start überraschten wir Bayern. Mit einem starken Willen und einem großen Teamgeist konnten wir am Ende mit 32:24 unseren Sieg feiern. Am Abend sind wir in einem Restaurant essen gegangen, wo wir mit unseren uns sehr unterstützenden Eltern unseren 5 Platz feiern konnten. Für das Essen stellte uns die Volksbank Damme eine große Summe zur Verfügung.
Der Freitag startete natürlich zuallererst mit einem leckeren Frühstück um 08:25Uhr im Hotel. Danach ging es mit der S- und U-Bahn in die Innenstadt, um den bekannten Kickz-Store in Berlin zu erkunden, in welchem einige Einkäufe getätigt wurden. Der nächste Programmpunkt auf unserer Agenda war das Finale der WK 2 Mädchen und Jungen in der Charlottenburg-Sporthalle. Bei den Mädchen gewann Hamburg knapp gegen das Sportinternat Schloß Hagerhof aus NRW mit 36:35. Die Jungs aus Jena wurden hoch von dem Berliner Schul- und Leistungssportzentrum besiegt. Als nach den Spielen allerdings der Magen knurrte, ging es ins Restaurant Extrablatt um Pommes, Pizza und Burger zu genießen. Mit vollem Magen ging es für die einen schon ins Hotel, um sich vor der großen Abschlussparty nochmal auszuruhen, während der Rest sich auf eine wenig erfolgreiche Shoppingtour zum Alexanderplatz begab. Gegen 17:30 Uhr ging es los, um die Abschlussparty in der Max-Schmeling-Halle zu besuchen, welche allerdings um 22 Uhr wegen zu vieler Moshpits und dementsprechend Verletzten abgebrochen werden musste. Auf dem Weg ins Hotel durfte aber natürlich ein Abstecher zu Mc Donalds für einen kleinen Snack nicht fehlen. Müde und kaputt lagen schlussendlich alle um 1 Uhr im Bett, wo noch viel gequatscht wurde.
Am Tag der Abreise durften wir etwas länger schlafen und es ging erst gegen 9:30 Uhr zum Frühstück. Danach haben wir noch eben die letzten Sachen zusammengepackt und sind dann zum Bahnhof rüber gelaufen. Dort haben wir ein paar Snacks für die Fahrt gekauft und dann kam auch schon der Zug und es ging für uns nach Hause. Natürlich waren wir alle froh, wieder in unseren eigenen Betten zu schlafen und wieder zu Hause zu sein. Allerdings war es aber auch traurig, dass es für den Großteil unseres Teams das letzte Mal war, bei Jugend trainiert für Olympia mitgemacht zu haben. Es war eine tolle Zeit mit sehr vielen tollen Erfahrungen, von denen wir noch sehr lange etwas haben werden.

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