22.09.15
Besser spät als nie

Abi-Jahrgang 84 holt sein 30-jähriges Jubiläum nach

Treffen in der Pausenhalle

Die neue Bibliothek begeistert.

Nicht mehr Kreidetafel, sondern ActivBoard

Eigentlich hätte das Jubiläum bereits im letzten Jahr gefeiert werden müssen, aber irgendwie war es dann in der Flut der Alltagstermine auf unergründliche Weise untergegangen. Dass dies nicht so geblieben ist, ist dem Orgateam – Andrea gr. Siemer (Brüning), Brunhild Fangmann (Willenbrink), Klaus Themann, Hermann Overbeck, Anne Knälmann, Susanne Krogmann, Jürgen Roggenkamp und Andreas Westendorf – zu verdanken.

Das genannte Orgateam hatte zu abendlicher Stunde zu einer Party in die „Knochenbar“ (Gasstätte Alfred Sprehe) geladen. Für alle Interessierten, die bereits am Nachmittag einen netten Zeitvertreib suchten, gab es  interessante Angebote. So traf man sich gegen 14 Uhr, um die  Ausstellung zum Dammer Bergwerk ebendort zu besichtigen. In der Einladung ist zu diesem Programmpunkt zu lesen: „Dass es gleich in der Nachbarschaft der Diepholzer Moorniederung nicht nur Torf zu stechen gab, sondern auch Eisenerz unter Tage abgebaut wurde, wissen selbst in der Region nicht (mehr) alle Menschen. Wie der Eisenerzabbau in Damme zur wirtschaftlichen Blüte der Region nach den bitteren Kriegsjahren beitrugen, macht die Ausstellung zum Eisenbergwerk erlebbar. ...“ – Danach kam man zur allgemeinen Kräftigung auf eine kurze Stippvisite ins Café Kramer zusammen, bevor es im Anschluss weiter zur alten Wirkungsstätte ging. Um17.00 wartete Studiendirektorin Sigrid Litzenburger in der Pausenhalle des Gymnasiums auf ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler, um diesen die Veränderungen – den Bau der Mensa und der neuen Bibliothek (2010 abgeschlossen), die Renovierung der kompletten Außenfassade der Schule (2010/11), Umgestaltung der naturwissenschaftlichen Räume und der Aula und und und – vor Ort zu zeigen und zu erläutern.

Nach diesem Kulturprogramm hatte man sich den krönenden Abschluss – die Party in der „Knochenbar“ – redlich verdient. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war es auch dem letzten im Abi-Jahrgang der „84-er“ egal, dass dieses Jubiläum um ein Jahr verspätet gefeiert wurde – eben: besser spät als nie.

HAN