29.09.15
"Natürlich bin ich stark“ … gegen Sucht und Cybermobbing

Das alljährliche Präventionsprogramm für den 7. Jahrgang hat am 28.09.15 begonnen und findet in den kommenden Wochen statt.

Das theaterpädagogische Angebot der „theaterpädagogischen werkstatt“ aus Osnabrück ist fester Bestandteil des schulischen Präventionskonzepts „Achtsamer Umgang mit dem Leben“. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen nehmen an drei Terminen, im Abstand von einer Woche, klassenweise an dem Programm teil. Durch Problemgeschichten und anschließende Gespräche soll der Blick für Probleme geschärft, Lösungsstrategien sollen entwickelt und Unterstützer gefunden werden. Das theaterpädagogische Angebot ist eine Ergänzung des LQ-Programms „Erwachsen werden“, welches am Gymnasium Damme in der Sek I fest verankert ist.
„,Natürlich bin ich stark!‘ will Jugendlichen Mut machen. Denn man selbst sein, heißt mutig sein. Leicht ist das nicht. Aber wenn Kinder früh lernen, eigene Entscheidungen zu treffen, Konflikte auszutragen und auf sich und andere zu achten, sind sie auf einem tollen Weg. Und niemand muss da alleine durch. Es gibt immer Menschen, die einen unterstützen wollen. Das können sie aber nur, wenn die Jugendlichen sie an sich heranlassen und ihnen etwas sehr Wertvolles schenken: Vertrauen. Deshalb leben wir ihnen vor, dass sich das Leben gemeinsam viel besser genießen lässt. Freundschaft ist einfach das schönste Genussmittel!
Erwachsen werden ist nicht leicht und kostet oft ganz schön viel Kraft. Man fühlt sich fremd in seiner Haut, zur coolen Clique findet man keinen Zugang, die Schule stresst und die Eltern machen Druck. Suchtmittel jeder Art können mit dem Versprechen locken, das Leben leichter zu machen, dazuzugehören. Mit der 3-teiligen Szenencollage "Natürlich bin ich stark!" wollen wir jungen Menschen Kraft geben, bevor Drogen sie schwach machen. Denn wir wissen: Je älter Jugendliche werden, ohne zu Drogen zu greifen, desto größer ist ihre Chance, ihnen ganz zu entkommen. Auch die neuen Kommunikationsmedien machen das Leben nicht unbedingt leichter. Zwar sind Handy und Internet aus der Lebenswelt der jungen Generation nicht wegzudenken, doch das permanente Online-Sein und das leichte Hochladen persönlicher Informationen kann neue Probleme schaffen. Oft landet im Netz, was nicht erscheinen sollte, andere bloßstellt, oder demütigt. Cybermobbing ist zunehmend ein Thema unter Jugendlichen, die sich häufig nicht darüber im Klaren sind, welche Konsequenzen eine Veröffentlichung haben kann.“


(Konzept der theaterpädagogischen werkstatt)

HAN