Beratung und Hilfe

Das Beratungskonzept des Gymnasiums Damme

Um in Zeiten sich verändernder Schülerpersönlichkeiten und eines sich verändernden gesellschaftlichen Umfeldes den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule in positiver Weise wahrzunehmen ist es erforderlich, dass Schülerinnen und Schüler möglichst gut beraten werden. Der Wunsch nach Beratung entzündet sich häufig an Auffälligkeiten, Schwierigkeiten und Störungen. Beratung sollte jedoch nicht nur bei gegebenem Anlaß, sondern auch aktiv und präventiv durchgeführt werden.
Bei Schwierigkeiten müssen Schülerinnen und Schüler, aber auch deren Eltern, auf ein unkompliziert erreichbares und klar erkennbares Unterstützungssystem zurückgreifen können. Dabei kann Beratung nur wirksam sein, wenn die Prinzipien der Freiwilligkeit und Vertraulichkeit gewahrt werden.

 

Die Schule informiert in unterschiedlichen Formen aktiv zu folgenden Bereichen:

  • Soziales Verhalten und Gesundheitsbewußtsein
  • Berufswahl und Berufseinstieg, Bewerbungen
  • Studienwahl und Studienbeginn

 

Beratungsbedarf  entsteht häufig bei:

  • Lern- und Leistungsschwierigkeiten
  • Auffälligkeiten im individuellen und sozialen Verhalten
  • Gesundheitliche Probleme
  •  Unsicherheiten hinsichtlich der Schullaufbahn oder der Berufsfindung

In diesen Fällen reagiert  die Schule auf das Problem oder die Frage eines Schülers. Besonders in einer Problemsituation muss eine Schülerin oder ein Schüler auf jeden Fall wissen, an wen sie oder er sich  wenden kann. Das Beratungskonzept kann also nur funktionieren, wenn es in den einzelnen Aufgabenbereichen an konkrete Personen gebunden ist. Diese Zuordnung ist zur Zeit am Gymnasium Damme folgendermaßen geregelt:

 

Bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten:
Fachlehrer - Klassenlehrer -Beratungslehrerin (OStR‘ Meike Stangenberg)

 

Bei Auffälligkeiten im sozialen Bereich oder bei gesundheitlichen Problemen:
 Klassenlehrer / Vertrauenslehrer (StR‘ Insa Zimni/OStR Jörn Eilers)                  und/oder Beratungslehrerin (OStR‘ Meike Stangenberg)
und/oder Koordinator der Präventionsarbeit (StD Franz-Dirk Willenbrink)

 

Bei Fragen zur Schullaufbahn oder Berufswahl:
Klassenlehrer - Beratungslehrerin OStR‘ Meike Stangenberg,  Koordinatorin StD‘ Sabine Nieberding oder Berufsberater Bernhard Hartz von der Bundesagentur für Arbeit


Auch bei der aktiven Beratung sind die Zuständigkeiten an konkrete Personen gebunden:

Im Rahmen des Präventionskonzeptes  werden Schülerinnen und Schüler u.a. in den Bereichen „Soziales Verhalten (Achtsamkeit im Umgang mit Mitmenschen)“, „Ich-Stärkung (Sucht-Rauchen-Alkohol)“, „Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper (Aids-gesunde Ernährung-Essstörungen)“ in den Jahrgängen 5 -10 im Unterricht und in Projekten informiert. ( StD Franz-Dirk Willenbrink)

 

In Fragen der Berufswahl erhalten die Schülerinnen und Schüler folgende Informationen :

  • Individuelle Beratung zu konkreten Berufsfeldern erteilt Berufsberater Bernhard Hartz von der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit StD' Sabine Nieberding.
  • Unmittelbare Erfahrungen in einzelnen Berufen machen die Schülerinnen und Schüler im Betriebspraktikum (z.Z. in Klasse 10), das von OStR‘ Julia Niehoff betreut wird. Sie wird dabei von den Politiklehrern der Klasse 10 und der Koordinatorin des Aufgabenfeldes (StD‘ Sabine Nieberding) unterstützt.
  • Regelmäßige Informationen über Zeitschriften (z.B. abi-Berufswahl- Magazin) und themenspezifische Gruppenveranstaltungen, die von StD‘  Sabine Nieberding betreut werden.
  • Konkrete Berufsangebote aus der Region werden durch die JUMP-
    Jobbörse bekanntgegeben. In Zusammenarbeit mit der JUMP-Jobbörse und verschiedenen Banken werden Informationsveranstaltungen und Übungen zu Bewerbungssituationen durchgeführt (StD‘ Sabine Nieberding).
  • Informationsangebote ortsansässiger Firmen (z.B. zum BA-Studium) werden in der Schule bekannt gegeben.
  • Vorüberlegungen zur Studienwahl werden neben der Information durch Zeitschriften dadurch unterstützt, dass regelmäßig Orte und Zeitpunkte von Schnuppertagen und Schnupperstudien an Universitäten durch Aushang und Verteilung an die Schülerinnen und Schüler gelangen (StD‘ Sabine Nieberding).
  • Jeweils einmal im Jahr wird eine Informationsveranstaltung zum Studieneinstieg und zum Studienablauf (z.B. Bachelor und Master) sowie ein Hochschulinformationstag durchgeführt (StD‘ Sabine Nieberding).
  • Für den Jahrgang 11 wird im ersten Halbjahr das Projekt „Reflexion von Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten nach der Sek II." in Zusammenarbeit mit der Caritas und der Bundesagentur für Arbeit  durchgeführt

In manchen Bereichen sind die Möglichkeiten schulischer Beratungen begrenzt. In diesen Fällen sollte den Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen weitergeholfen werden. Dies gilt insbesondere bei gesundheitlichen oder schwerwiegenden sozialtypischen Störungen (schulpsychologischer Dienst). Aufgrund sich verändernder schulischer Bedingungen (z.B. personeller Veränderungen) ist es erforderlich, dieses Beratungskonzept in regelmäßigen Abständen anzupassen.

 

Stand: 21.11.2016 / HAN