Erdkunde - ein Fach stellt sich vor

„Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie."

 

 

Immanuel Kant

Was ist Erdkunde?

In der Unter- und Mittelstufe beschäftigt sich der Erdkundeunterricht mit Räumen, zum Beispiel mit Ländern und Erdteilen, mit Städten und Dörfern, mit Gebirgen und Tiefländern. Nicht nur die Lage und die Struktur eines Raumes wird betrachtet, sondern auch sein Aussehen.

Durch das Fach erfährt man, welches Klima es in den verschiedenen Räumen der Erde gibt und welche Tier und Pflanzen dort beheimatet sind, aber auch, wie das Leben der Mensch in diesem Raum ist, wie sie ihre Landwirtschaft betreiben, Rohstoffe gewinnen, Waren herstellen oder Dörfer und Städte bauen. Ein besonderes Anliegen des Faches ist es, den Schutz der Erde zu verdeutlichen und seine Bedeutung immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Das Fach Erdkunde ist demzufolge also sehr vielfältig. Es verankert mehrere Bereiche, zum Beispiel Gewässer, Böden, Landwirtschaft, Industrie, Städte und Bevölkerung miteinander und zeigt Wirkungsgeflechte auf.

Diese einzelnen Bereiche werden unter dem Begriff „Allgemeine Geographie" zusammengefasst. Das Wort Geographie kommt aus dem Griechischen: geo(s): Erde; graphein: beschreiben. Im Erdkunde- oder Geographieunterricht arbeitet man mit Diagrammen, Karten, und anderen Materialien.

In der Oberstufe erfasst, beschreibt und erklärt die Geographie die räumlichen Strukturen und Vorgänge in der Geosphäre und deren Auswirkungen auf den Menschen – und umgekehrt.

Es gibt zwei Blickfelder der Geographie: